"Malen ist wie Fliegen"

 

So beschreibt Martina Luchtenberg ihre Empfindungen bei der Entstehung ihrer farb- und ausdrucksstarken, vorwiegend in Acryl gemalten Bilder. Die am dritten März 1966 in Detmold geborene Künstlerin begann nach ihrem Abitur mit einem Praktikum als Bildhauerin. Nach einem Einblick in das Studium der Mathematik, entschied sie sich doch wieder für die bildende Kunst.

"Kunst und Mathematik haben viele Gemeinsamkeiten, nur dass man in der Kunst mehr Freiheiten hat..........obwohl ich mir da nicht mehr so sicher bin." , begründete sie ihre Entscheidung.

Um ihre kreativen künstlerischen Ideen besser in die Tat umzusetzen und auch die handwerklichen Fähigkeiten zu schulen, absolvierte sie Mitte der 90er Jahre eine Ausbildung zur Tischlerin. 1997 bekam Martina Luchtenberg eine Anstellung in einem renommierten Bilder- und Einrahmungsgeschäft.

"Ich habe dort so unglaublich viel gelernt. Wir haben über 300 Farben selber gemischt und mit dem Pinsel auf die profilierten Bilderrahmenleisten aufgetragen. Es gehört eine ausgeprägte Farbbewusstheit dazu, einem Gemälde den adäquaten und optimalen Rahmen zu geben." , sagte sie über ihre damalige Arbeit.

Während dieser Zeit begann sie immer mehr eigene Werke zu gestalten. Angefangen mit Bleistift- und Kohlezeichnungen bis hin zu in Acryl gemalten Bildern, die sie mit Öl-Kreiden ausarbeitet. Ihr Lieblingsmedium ist die Leinwand in diversen Formaten.

"Ich bevorzuge Leinwände in großen Formaten. Aber auch Holz ist ein schöner Untergrund"

Auf diesen Leinwänden entstehen unübersehbare Gemälde aus verschiedenen Motiven. Oft gestaltet sie menschliche Profilbilder in einer außergewöhnlichen Form.

"Für mich ist Malen wie Fliegen!"

 

 

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